Toni und Katrin's  Landimkerei

*Honig & Honigprodukte aus der Region*


Was können wir für die Bienen tun?               

Der Nutzen, den wir von den Bienen haben, liegt auf der Hand - allein die Bestäubungsleistung der Honigbiene ist einmalig und volkswirtschaftlich von großer Bedeutung. 

Grund genug, zu überlegen, was wir für die Bienen tun können.

Wir werden hier in der nächsten Zeit Pflanzvorschläge und weitere nützliche Infos vorstellen, die den Bienen und ihren "wilden Verwandten" das Leben erleichtern!

Bienenweide im Spätsommer

Im Spätsommer, wenn das Blütenangebot immer überschaubarer wird, werden nützlingsfreundliche Beete und Gärten dankbar angenommen. Von der dadurch entstandenen Vielfalt profitieren nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge.

So zum Beispiel könnte eine bienenfreundliche Bepflanzung im Spätsommer aussehen: 

 

Bartblumen sind problemlose Gehölze und entwickeln sich rasch. Bienen und Hummeln tummeln sich bis zum Abend in den duftenden Sträuchern.



Verschiedene Sedum-Arten (Fetthenne, Mauerpfeffer...) locken mit ihrer Vielzahl an Blüten eine Vielzahl an Insekten an. Die anspruchslosen Pflanzen sind robust und (die meisten Sorten)

Auch Wildbienen schätzen die Fetthenne

auch winterhart.







Echinacea - Die stacheligen Sonnenhüte liefern je nach Art einen kräftig-gelben bis orangefarbenen Pollen und sind immer gut besucht.


Pollensammlerin auf Sonnenhut







Natürlich gibt es noch viele weitere Pflanzen und Gehölze, die Bienen und andere Insekten bei der Vorbereitung auf den Winter unterstützen - einige finden sich in unserem Blühkalender, der am Seitenende zum Download bereitsteht.


*Kempfenhausen, 30.08.2016*

Bienenweide – Worauf fliegen Bienen?

Bienen sind unsere wichtigsten Bestäuber, denn dank ihrer Blütenstetigkeit sorgen sie dafür, dass zum Beispiel Obstbäume viele und schöne Früchte tragen. Einer von vielen Gründen, mal den Bienen einen Gefallen zu tun – doch wie?


Zunächst einmal ist es wichtig, dass Bienen vom „Erwachen“ im Frühjahr bis hin zur Winterruhe ein möglichst abwechslungsreiches Angebot an Nektar- und Pollenpflanzen finden, denn genau wie bei uns kann eine einseitige Ernährung zu gesundheitlichen Problemen führen. Gerade im Spätsommer kann es zu Trachtlücken kommen, die man mit ein wenig Wissen um Bienenpflanzen mildern kann.   

Dazu ein paar nützliche Tipps, die übrigens nicht nur Honigbienen, sondern auch ihren „wilden Verwandten“, verschiedenen Schmetterlingsarten und zahlreichen anderen Garten-Nützlingen helfen:

    

  • Wählen Sie für die Gartengestaltung ungefüllte Blüten, die den Insekten Zugang zu Nektar und Pollen  gewähren. Das gilt zum Beispiel für Rosen und Astern.
  • Kräuter nicht komplett abernten, sondern einen Teil blühen lassen. Besonders Salbei, Thymian, Oregano und Borretsch werden gerne beflogen.
  • Vielleicht ist im Garten ja Platz für eine „wilde Ecke“, in der vermeintliche Unkräuter oder Disteln blühen dürfen.
  • Spezielle Saatmischungen für Bienen-Blühstreifen gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Gartenmarkt.

Im Bienen-Blühkalender sind die wichtigsten Nektar- und Pollenpflanzen im Jahresverlauf aufgelistet – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht findet sich ja noch die eine oder andere Idee für die kommende Gartensaison!

Den Blühkalender zum Download gibt's hier:

Bienen-Blühkalender
Bienen-Blühkalender.pdf (4.91MB)
Bienen-Blühkalender
Bienen-Blühkalender.pdf (4.91MB)